Projekte - Freie Szene
Silhouetten-Geflüster 2026
Wiederaufnahme am 28. Juni 2026, 18 Uhr in der Kirche St. Eligius in Völklingen
Weitere Vorstellung am 5. September 2026, 18 Uhr (im Rahmen von Freistil_Stadtlabor)
Künstlerische Leitung: Bérengère Brulebois
Tanz: Hanna Sand, Katja Visschers, Grygorii Guk, Dominik Ridder, Bérengère Brulebois
Musik: Meta Poppelreiter (Querflöte), Johanna Vogler (Viola), Rainer Oster (Orgel)
Technik: Krischan Kriesten
Nach der erfolgreichen Premiere im Mai 2025 im Warndt-Dom in Lauterbach präsentieren
wir im Juni 2026 die Wiederaufnahme eines besonderen Tanz- und Musikstücks, das die
Rollen in unserem Leben thematisiert und durch die Integration von Gebärdensprache
eine besondere Tiefe erhält. Unter der künstlerischen Leitung von Bérengère Brulebois
nehmen fünf Tänzer*innen und drei Musiker*innen das Publikum mit auf eine emotionale Reise.
Das Stück, das im Sommer 2024 von Dorothea Eitel in Ludwigshafen uraufgeführt und im Mai 2025 von Bérengère Brulebois für den Warndt-Dom neu choreografiert wurde, erlebt nun in der Kirche St. Eligius in Völklingen eine weitere Interpretation. Dank einer Co-Förderung von Aktion Mensch sind auch zwei gehörlose Tänzer in die Performance integriert. Die Gebärdensprache wird dabei nicht nur als Übersetzung, sondern als integraler Bestandteil der Choreografie und Improvisation genutzt. Hörbare gesprochene Teile werden ebenfalls in Gebärdensprache übersetzt, und stille Momente sollen das Publikum für die Realität tauber Menschen sensibilisieren.
Als besonderen Ort für diese Wiederaufnahme haben wir die Kirche St. Eligius in Völklingen gewählt. Sowohl im Außenbereich als auch im Inneren der Kirche entsteht eine ortsbezogene Performance. Die Musiker*innen Meta Poppelreiter (Querflöte) und Johanna Vogler (Viola), bekannt in der freien Szene im Saarland, sorgen zusammen mit Rainer Oster an der Orgel für die musikalische Gestaltung.
Inspiriert von einem lyrischen Text, der das Leben als Bühne beschreibt, auf der jeder Schritt eine Rolle spielt, hinterfragt das Stück die Rollen, die wir spielen, und die Erwartungen, die uns formen. Es lädt das Publikum ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wer wir wirklich sind und wie wir zu einem authentischen Leben finden können.
Inhaltlicher lyrischer Text (Auszug):
Auf der Bühne des Lebens, wo jeder Schritt eine Rolle spielt, Verlieren wir uns oft, in Kleidung, die uns verhüllt. Doch wer sind wir wirklich, hinter all den Rollen? Ein „Sollen“ erfüllt uns, doch führt es zur Wahrheit?
Die Rollen ablegen, dem wahren Ich begegnen, ein Schrei des Leidens, ein Ruf nach Erkenntnis. Das Selbst, kein Edelstein, muss erst geschaffen werden, mit Schmerz und Angst verbunden, ein Weg, der uns führt.
Stimme einer Zuschauerin nach der Premiere im Mai 2025:
"es war ein SEHR beeindruckendes Erlebnis! Der Zugang für gehörlose Menschen war sehr gut umgesetzt - jedenfalls aus unserer Sicht. Die Choreographie und das Zusammenspiel der KünstlerInnen haben mir sehr gut gefallen! [...]
Das Stück war also für mich persönlich ein sehr beeindruckendes Erlebnis - ein wenig verbunden mit den Erinnerungen als ich noch hören und laufen konnte.
Mit dem Beginn in Gebärdensprache, mit der Verdolmetschung durch Isabelle Ridder, dem Können der TänzerInnen ist Ihnen ein wunderbares Stück gelungen. Sowohl für Hörende als auch für Gehörlose! […]"
Bilder entstanden im Rahmen der Premiere 2025 von Christine Funk.

Vergangene Projekte
Eine Tanz- und Musikperformance mit lyrischer Gebärdensprache
im und um den Warndt-Dom in Völklingen-Lauterbach.
Premiere am 10. und 11. Mai 2025 jeweils um 18 Uhr
Künstlerische Leitung: Bérengère Brulebois
Tanz: Hanna Sand, Katja Visschers, Grygorii Guk, Dominik Ridder, Bérengère Brulebois
Musik: Meta Poppelreiter (Querflöte), Julien Blondel (Cello), Rainer Oster (Orgel)
Technik: Krischan Kriesten
Im Frühjahr 2025 präsentieren wir ein außergewöhnliches Tanz- und Musikstück,
das die Rollen in unserem Leben thematisiert und durch die Integration von
Gebärdensprache eine besondere Tiefe erhält.
Das Stück, das bereits im Sommer 2024 von der Choreografin Dorothea Eitel in Ludwigshafen aufgeführt wurde, wird nun im Saarland neu interpretiert. Dank einer Co-Förderung von Aktion Mensch werden auch zwei gehörlose Tänzer*innen in die Performance integriert. Die Gebärdensprache wird dabei nicht nur als Übersetzung, sondern als integraler Bestandteil der Choreografie und Improvisation genutzt. Hörbare gesprochene Teile werden ebenfalls in Gebärdensprache übersetzt, und stille Momente sollen das Publikum für die Realität tauber Menschen sensibilisieren.
Als besonderen Ort für diese Aufführung haben wir den Warndt-Dom in Lauterbach gewählt. Sowohl im Außenbereich als auch im Inneren des Doms wird eine ortsbezogene Performance entwickelt. Die Musiker*innen Meta Poppelreiter (Querflöte) und Julien Blondel (Cello), bekannt in der freien Szene im Saarland, werden zusammen mit Rainer Oster an der Orgel des Doms für die musikalische Gestaltung sorgen.
Inspiriert von einem lyrischen Text, der das Leben als Bühne beschreibt, auf der jeder Schritt eine Rolle spielt, hinterfragt das Stück die Masken, die wir tragen, und die Erwartungen, die uns formen. Es lädt das Publikum ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wer wir wirklich sind und wie wir zu einem authentischen Leben finden können.
Silhouetten-Geflüster 2025
















